Der Status spielt eine große Rolle
Der Rechner unterscheidet zwischen sozialversicherungsfrei und sozialversicherungspflichtig. Im Automatikmodus nimmt er das nach Beteiligung und Sperrminorität an, du kannst es aber umstellen.
Normale Rechner gehen von Angestellten aus. Dieser rechnet mit deinem Status: Sozialversicherung nach Beteiligung, PKV oder freiwillige GKV, Rente nach Wahl, Tantieme, Firmenwagen, Betriebsrente und Ausschüttung.
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Dieser Rechner liefert eine unverbindliche Modellrechnung zur allgemeinen Information. Er ist keine Steuer- oder Rechtsberatung und prüft deinen Einzelfall nicht. Er ersetzt weder eine Steuerberatung noch eine Statusfeststellung.
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Der Rechner unterscheidet zwischen sozialversicherungsfrei und sozialversicherungspflichtig. Im Automatikmodus nimmt er das nach Beteiligung und Sperrminorität an, du kannst es aber umstellen.
Die Gehaltsabrechnung und die Jahresrechnung können auseinanderlaufen. Deshalb zeigt der Rechner beide Werte und die Differenz als voraussichtliche Nachzahlung oder Erstattung.
Bei sozialversicherungsfreien GGF in der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung rechnet das Modell die Ausschüttung auch in die Beiträge ein, bis zur Bemessungsgrenze.
Diese Seite gibt einen allgemeinen Überblick darüber, welche Themen beim Netto eines Gesellschafter-Geschäftsführers (GGF) häufig eine Rolle spielen und wie der Rechner damit umgeht. Neben dem Gehalt kommen oft Tantieme, Firmenwagen, Betriebsrente und Gewinnausschüttung dazu. Deshalb passt ein normaler Brutto-Netto-Rechner hier oft nicht.
Wir sind weder Steuerberater noch Rechtsanwälte. Die Texte sind unverbindliche allgemeine Informationen ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit und sagen nichts über deinen Einzelfall aus. Für verbindliche Auskünfte wende dich an deine Steuerberatung oder Rechtsberatung. Zahlenbeispiele beziehen sich auf 2026, Stand 04.11.2026.
Das hängt vom Einzelfall ab. Häufig wird darauf geschaut, wie viel Einfluss du in der Gesellschaft hast. Der Automatikmodus des Rechners arbeitet deshalb mit dieser groben Vereinfachung:
| Deine Angabe | Annahme im Rechner |
|---|---|
| Ab 50 % Beteiligung | Sozialversicherungsfrei |
| Unter 50 % mit umfassender Sperrminorität | Sozialversicherungsfrei |
| Unter 50 % ohne Sperrminorität | Sozialversicherungspflichtig |
Das ist nur eine Rechenannahme, keine Einordnung deines Falls. Eine verbindliche Auskunft geben die zuständigen Stellen, etwa die Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung. Im Rechner kannst du die Annahme manuell umstellen.
Der Rechner kann mit einer privaten oder einer freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung rechnen. Bei sozialversicherungspflichtigen GGF ist auch die Pflichtversicherung auswählbar.
Ein Zuschuss der GmbH wird im Modell so behandelt: Bei sozialversicherungspflichtigen GGF rechnet es mit einem steuerfreien Zuschuss bis höchstens 508,59 € für die Kranken- und 104,63 € für die Pflegeversicherung im Monat. Bei sozialversicherungsfreien GGF behandelt es einen eingetragenen Zuschuss als steuerpflichtigen Arbeitslohn. Was bei dir gilt, klärst du am besten mit deiner Krankenkasse und Steuerberatung.
Bei sozialversicherungsfreien GGF rechnet das Modell ohne Pflichtbeiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung. Das erhöht im Ergebnis das Netto, sagt aber nichts über deine Absicherung im Alter aus. Im Rechner kannst du diese Wege eintragen:
Diese Beiträge zieht das Modell als Altersvorsorge ab, für 2026 bis 30.826 €, bei Zusammenveranlagung bis zum Doppelten. Mit einer Pensionszusage rechnet es mit einem geringeren Höchstbetrag. Das ist eine Annahme, die im Einzelfall anders aussehen kann.
Die Gehaltsabrechnung arbeitet mit einer Pauschale für Vorsorgeaufwendungen, die Steuererklärung eher mit den tatsächlichen Beiträgen. Deshalb zeigt der Rechner beide Werte und die Differenz als voraussichtliche Nachzahlung oder Erstattung. So geht das Modell mit den Beiträgen um:
| Beitrag | Im Modell: Abrechnung | Im Modell: Jahresrechnung |
|---|---|---|
| Private Kranken- und Pflegeversicherung | Basisbeitrag | Basisbeitrag |
| Freiwillige gesetzliche Krankenversicherung | Nur ein pauschaler Anteil | Voller Beitrag |
| Freiwillige Rente, Versorgungswerk, Rürup | Bei SV-Freiheit nicht | Bis zum Höchstbetrag |
| Werbungskosten über dem Pauschbetrag | Nicht | Ja |
Der Rechner behandelt die Tantieme als Einmalzahlung. Ob sie steuerlich anerkannt wird, prüft er nicht. In Fachbeiträgen werden dazu häufig diese Orientierungswerte genannt, die im Einzelfall nicht ausreichen oder nicht passen müssen:
Überschreitest du im Rechner die 25 %, zeigt er einen Hinweis. Ob deine Vereinbarung passt, kann nur deine Steuerberatung einschätzen.
Der Rechner kann eine Ausschüttung an dich persönlich auf zwei Wegen rechnen. Ausschüttungen an eine Holding-GmbH bildet er nicht ab.
Der Vergleich im Rechner ist rein rechnerisch und keine Empfehlung für einen der Wege.
Der Rechner nutzt die pauschale Listenpreis-Methode: 1 % des Bruttolistenpreises pro Monat, dazu 0,03 % je Entfernungskilometer zwischen Wohnung und Arbeit. Für begünstigte Plug-in-Hybride rechnet er mit dem halben Listenpreis, für Elektroautos mit Anschaffung ab Juli 2025 bis 100.000 € Listenpreis mit einem Viertel, darüber mit der Hälfte. Der Wert erhöht das zu versteuernde Gehalt, wird aber nicht ausgezahlt. Führst du ein Fahrtenbuch, kannst du deinen Wert stattdessen als Sachbezug eintragen.
Beiträge zu Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds setzt das Modell für 2026 bis 8.112 € im Jahr steuerfrei an, bei sozialversicherungspflichtigen GGF bis 4.056 € auch beitragsfrei. Eine Pensionszusage wird nicht als laufender Lohn gerechnet. Ob eine solche Zusage sinnvoll und steuerlich anerkannt ist, bewertet der Rechner nicht.
Weil das Modell in der Abrechnung nicht alle Beiträge ansetzt. Eine freiwillige gesetzliche Krankenversicherung geht dort nur pauschal ein, freiwillige Rente und Rürup bei sozialversicherungsfreien GGF gar nicht. In der Jahresrechnung zählen die eingetragenen Beiträge. Bei 8.000 € Monatsgehalt, Steuerklasse I und PKV ergibt das Modell ohne weitere Vorsorge rund 0 € Differenz, mit 800 € freiwilliger Rente im Monat rund 4.500 € Erstattung. Ob und in welcher Höhe du tatsächlich etwas erstattet bekommst, entscheidet dein Steuerbescheid.
Im Modell passiert das vor allem beim Teileinkünfteverfahren, weil auf die Ausschüttung noch keine Steuer einbehalten wurde. Auch bei einer Tantieme kann eine kleine Nachzahlung entstehen, weil der Solidaritätszuschlag in beiden Rechnungen anders ausfällt.
Das hängt unter anderem von Status, Krankenversicherung und Altersvorsorge ab, daher gibt es keine pauschale Antwort. Im Rechner kannst du verschiedene Varianten durchspielen.
Das hängt vom Status ab und sollte im Einzelfall geklärt werden. Die Kosten der GmbH zeigt der Rechner nicht, er betrachtet nur deine private Ebene.
Der Rechner erhöht den Beitrag durch eine Ausschüttung nur bei sozialversicherungsfreien GGF in der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung, bis zur Bemessungsgrenze. Was bei dir gilt, kann dir deine Krankenkasse sagen.
Der Rechner liefert eine Modellrechnung mit Annahmen und Vereinfachungen, ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Genauigkeit. Mehr dazu steht in den Hinweisen zur Berechnung.